Umwelttechnologe/-in – Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen

Was?

Umwelttechnologen und -technologinnen für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen sorgen dafür, dass Rohrsysteme und Anlagen zuverlässig funktionieren und Umweltbelastungen vermieden werden. Sie arbeiten je nach Schwerpunkt entweder an Rohrleitungsnetzen (z. B. Kanäle, Leitungen, Schächte) oder in Industrieanlagen und tragen dazu bei, dass Prozesse sicher, effizient und regelkonform ablaufen.

Im Schwerpunkt Rohrleitungsnetze prüfen sie Leitungen und Kanäle, lokalisieren Störungen und Schäden (z. B. mit Inspektions- und Kameratechnik) und veranlassen geeignete Maßnahmen, damit Abwasserwege und Rohrsysteme dauerhaft funktionsfähig bleiben.

Im Schwerpunkt Industrieanlagen sichern sie umweltschonende Produktionsabläufe, überwachen Anlagen und Stoffströme, erkennen Abweichungen und unterstützen dabei, dass betriebliche Prozesse energie- und ressourceneffizient laufen. Dabei spielen Dokumentation, Qualitätskontrollen und das Einhalten gesetzlicher Vorgaben eine wichtige Rolle.

Zum Berufsalltag gehören außerdem das Planen und Organisieren von Arbeitsabläufen, das Abstimmen von Maßnahmen im Team sowie die konsequente Beachtung von Arbeitsschutz und Umweltschutz – denn je nach Einsatzort wird direkt an technischen Anlagen, im Netz „unterwegs“ oder im industriellen Umfeld gearbeitet.

Die Ausbildung zum/zur Umwelttechnologen/-technologin für Rohrleitungsnetze und Industrieanlagen ist ein 3-jähriger staatlich anerkannter Ausbildungsberuf, der im öffentlichen Dienst sowie in der gewerblichen Wirtschaft ausgeübt wird und in den Schwerpunkten Rohrleitungsnetze oder Industrieanlagen erfolgt.

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